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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Westfalen e.V. - Bezirk Hellweg - Ortsgruppe Schwerte e.V.

13. November 2010: Hochwassereinsatz im Elsebad

Am Samstag morgen rückten die Schwerter DLRG- Einsatzkräfte gemeinsam mit den Kollegen aus Unna zu einem Hochwassereinsatz am Elsebad in Schwerte-Ergste aus.

Aufgrund der starken Regenfälle der letzten Tage hatte sich innerhalb kürzester Zeit das Wasser des Elsebachs zu einem See aufgestaut, der fast das ganze Elsebad-Gelände bedeckte. Insbesondere die im Keller liegenden Technikräume waren betroffen.

Durch Straßensperren und Absicherungsmaßnahmen unterstützen unsere Einsatzkräfte die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk dabei, das Hochwasser über eine Straßenbarriere in den unteren Bachlauf des Elsebachs zu pumpen.

Die Ruhr stieg innerhalb weniger Stunden über 2 Meter an. Die Wassermassen breiteten sich in der Schwerter Altstadt aus, viele Keller liefen voll. Auch vor der DLRG-Wachstation im Detlef-Lewe-Weg machten die Wassermassen nicht halt. Mit Sandsäcken wurden die Garagen vorsorglich geschützt.

Erst am Sonntag abend konnten die Schwerter Bürger aufatmen, denn der Pegel sank und fiel schließlich am Montag abend unter den Alarmwert von 3,40 Meter.

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27./28.08.2010: Hochwassereinsatz im Kreis Borken

Die Schwerter Einsatzkräfte wurden zu einem Hochwassereinsatz über 24 Stunden im Kreis Borken mit einem Tauch- und einem Wasserrettungstrupp alarmiert.Die rund 120 Einsatzkräfte der DLRG – unter ihnen 16 aus Schwerte und Westhofen-Garenfeld-, bestehend aus 2 Tauchtrupps, 1 Bootstrupp und 1 Fachberater - hatten den Auftrag, die örtlichen Kräfte zu unterstützen.

Vor Ort wurden die Schwerter von der Einsatzleitung des Landes-verbandes Westfalen in zwei Wasserrettungszüge verteilt und in verschiedene Einsatzabschnitte gebracht. Der Damm der übertretenden Dinkel in Heek drohte zwischenzeitlich zu brechen. Als die Schwerter Einsatzkräfte eintrafen, schwappte schon vereinzelt Wasser über die Deichkrone. Gemeinsam mit der Bevölkerung konnte der Deich durch Sandsäcke stabilisiert werden. Hier kam den DLRG-Kräften die bei vergangenen Einsätzen gesammelte Erfahrung in der Deichsicherung, wie z.B. dem Oder-und Elbehochwasser, zugute. Entwarnung gab es aber vorerst nicht, denn der Deich wurde die ganze Nacht über bewacht und kontrolliert.


Während sich die Hochwassersituation in Heek zunehmend entspannte, wurden noch in der Nacht DLRG-Einheiten nach Gronau verlegt, um unter anderem eine Kirche und ein Krankenhaus vor den Wassermassen schützen. Die Schwerter Tauchtrupps übernahmen auch hier Deichsiche-rungsaufgaben und bereiteten sich auf eine eventuelle Evakuierung des St. Antonius-Hospitals vor.


Nach einem 24-Stunden-Non-Stop-Einsatz wurden die westfälischen DLRG- Einsatzkräfte am Samstag durch nordrheinische DLRG-Kameradinnen und Kameraden abgelöst und auch die Schwerter konnten erschöpft, aber zufrieden den Heimweg antreten.

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12. Juni 2010: Schwerter DLRG- Einsatzkräfte unterstützen Personensuche im Hammer Ölhafen

Am 12. Juni wurden die Einsatzkräfte der DLRG Schwerte und Westhofen-Garenfeld von der Leitstelle Hamm über die Leitstelle Unna alarmiert. Am Abend des Vortages war im Hammer Ölhafen ein 21-jähriger Mann in das Wasser gestiegen und unter der Wasseroberfläche verschwunden.

Unsere DLRG-Einheiten sollten die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte entlasten und die Personensuche unterstützen und waren mit zwei Einsatztauchtrupps und Motorrettungsboot vor Ort.

Eine nachalarmierte Wasserrettungsgruppe aus Delbrück mit
DLRG- und Feuerwehrtauchern konnte mit ihren Einsatztauchern und mithilfe des Einsatzes von Sonargeräten den Leichnam des jungen Mannes bergen.

Die Schwerter DLRG-Einsatzkräfte werden im Rahmen des Katastrophenschutzes auch wie in diesem Fall überregional angefordert. So standen sie auch vor 3 Wochen in den Startlöchern, als der Landesverband Westfalen der DLRG eine Voralarmierung zum Hochwassereinsatz an der Oder ausgegeben hatte. Glücklicherweise hielten sich dann doch die Pegelstände im Rahmen, so dass sich die Lage wieder entspannte und die Alarmierung zurückgezogen wurde.

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08. November 2008: Auto stürzt in die Ruhr

Zu einem Einsatz wurden die Schwerter und Westhofener Einsatzkräfte in den frühen Morgenstunden angefordert: ein PKW war nach einem Unfall in Schwerte- Westhofen in die Ruhr gerast.
Nachdem die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle eingetroffen war und die nachalarmierten Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr das Auto im Wasser nicht gefunden hatten, wurden die DLRG-Einsatztaucher alarmiert.
Die erste Alarmierung erreichte die DLRG Westhofen-Garenfeld. Anschließend wurden dann weitere zwei Tauchtrupps und ein Bootstrupp der OG Schwerte nachgefordert.
Nur knapp 1,5 Stunden nach Alarmierung hatte der Tauchtrupp der DLRG Westhofen-Garenfeld das Fahrzeug gefunden. Die beiden Tauchtrupps sowie das Boot aus Schwerte wurden unterhalb  der Unfallstelle zur Personensuche eingeteilt.
Zwischenzeitlich wurde ein Kran bestellt, um das Fahrzeug  zu bergen. Glücklicherweise befanden sich im Fahrzeug keine Personen. Die DLRG wurde gebeten, nochmals mit den drei Tauchtrupps den Bereich nach Personen abzusuchen.

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