Ruhr

Die DLRG-Wachstation im Detlef-Lewe-Weg ist in der Regel von Mai bis Anfang September Samstags von 13-18 Uhr und Sonn- und Feiertags von 10 - 18 Uhr besetzt. Hier sind Rettungsschwimmer, Bootsführer, Taucher und Sanitäter ehrenamtlich in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Wassersportler und Ausflügler im Einsatz.
Auf dem Ruhrwanderweg vom Villigster Wehr bis zum Sportplatz Wandhofen patroullieren Wachgänger, ausgerüstet mit Sanitätstasche und Funkgerät, um im Ernstfall schnelle Hilfe zum leisten.
Auch das Motorrettungsboot "Ruhrteufel" ist auf der Ruhr weiter abwärts unterwegs. Die Besatzung achtet nicht nur auf die Wassersportler, sondern sammelt auch den Müll ein, der im Wasser und Uferbereich von Ausflüglern weggeworfen wurde und eine Gefahr für Schwimmer und auch die Tierwelt darstellt.
Parallel zum Wasserrettungdienst finden regelmäßig Aus-und Fortbildungsveranstaltungen für das Einsatzpersonal statt.
Auch Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten und Gerätepflege an der DLRG-Wachstation stehen auf dem Programm.
Küste

Zentraler Wasserrettungsdienst an der Küste
Die DLRG organisiert den Zentralen Wasserrettungsdienst an den Küsten (ZWRDK) neu. Im Januar 2010 hat der Bundesverband die Gesamtorganisation des ZWRD-K übernommen und unterstützt so die Küstenlandesverbände. Die Präsidenten der DLRG Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein unterzeichneten Anfang Juli 2009 in Hamburg einen Vertrag mit dem Bundesverband der DLRG, vertreten durch den Präsidenten Dr. Klaus Wilkens.
Im Bundeszentrum der DLRG in Bad Nenndorf wurde ein Zweckbetrieb ZWRD-K eingerichtet, der die Bewerbungen und den Einsatz von Rettungsschwimmerinnen und –schwimmern, deren Qualifizierung sowie perspektivisch die Bereitstellung der Ausstattung und den Betrieb von Wasserrettungsstationen organisiert.
„Aufbauend auf den seit Jahrzehnten bewährten Strukturen der Küstenlandesverbände wollen wir mit ihnen, auf der Basis eines gemeinsam entwickelten neuen Konzeptes die Sicherheit der Urlauber an den Stränden von Nord- und Ostsee weiter verbessern. Der Wasserrettungsdienst bleibt dabei weiterhin eine ehrenamtliche und für die Küstenregionen zentrale Aufgabe der DLRG. Als erste Maßnahme richtet der DLRG-Bundesverband im Bundeszentrum, Bad Nenndorf, eine zentrale Bewerbungs- und Einsatzstelle ein. Um die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Kurverwaltungen zu optimieren und das erweiterte Angebot umzusetzen, werden zukünftig Abschnittsleiter die Rettungsschwimmer regional unterstützen. Die Einsatzleiter der Landesverbände nehmen weiterhin die operative Gesamtverantwortung für ihr jeweiliges Bundesland wahr. Ein zentraler Aspekt des neuen Konzeptes ist die Durchführung von Gefahrenanalysen (Risk Assessments) an den Badestellen. Diese internationalen Gutachten mit dem Zertifikat „Lifeguarded Beach/Bewachter Strand“ tragen zu mehr Sicherheit und Information der Badegäste bei“, erläutert der DLRG-Präsident die Eckpunkte des neuen Konzeptes.
Durch den Vertrag werden die bisherigen Strukturen des Wasserrettungsdienstes Küste der DLRG-Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein stärker vernetzt. Die Landesverbände behalten weiterhin wichtige Aufgaben, wie die Akquisition und Betreuung von Badestellen und Wachgebieten, die Kooperation mit den Kurverwaltungen, die fachdienstliche Aufsicht über die Wasserrettungsstationen in ihrem Bereich und die Überprüfung der Einhaltung der Bedingungen für das Zertifikat „Lifeguarded Beach/Bewachter Strand“.
Rettungsschwimmerinnen und –schwimmer, die sich für die Sommersaison 2010 zum ZWRD-K anmelden möchten, richten ihre Bewerbung ab sofort an die DLRG-Bundesgeschäftsstelle, Stichwort Bewerbung ZWRD-K, Im Niedernfeld 2, 31542 Bad Nenndorf. Interessenten, die ihre vorläufige Bewerbung online abgeben möchten senden diese zunächst an die E-Mail-Adresse zwrd-k@dlrg.de. Mittelfristig wird es auch die Möglichkeit geben, sich über ein gesondertes Bewerbungsportal auf der Internetseite der DLRG zu bewerben.
Weitere, detaillierte Informationen über die neuen Strukturen werden in Kürze im Internet, Lebensretter und Newsletter zur Verfügung gestellt.



